Kasseler Komik Kolloquium

Kasseler Komik-Kolloquium

2000–2020: Seit nunmehr 20 Jahren veranstaltet die Stiftung Brückner-Kühner gemeinsam mit Partnern das Kasseler Komik-Kolloquium. Das einzigartige Festival zur Literatur und Wissenschaft des Komischen findet vom 29. Februar bis 7. März 2020 statt und verbindet Darbietungen der Hochkomik in Literatur und Sprachkunst mit einer interdisziplinären Fachtagung der Humorforschung. Wissenschaftlich wird diesmal der Zusammenhang von Eros und Komik unter dem Motto „Nach dem Sex“ diskutiert. Das Thema reicht auch mehr oder weniger direkt in das künstlerische Programm mit Lesungen, Bühnenkunst, Ausstellung und Musik hinein.

Den Auftakt bildet die Verleihung des Kasseler Literaturpreises für grotesken Humor an Heinz Strunk mit einer Laudatio des Regisseurs Lars Jessen. Zugleich wird Chrizzi Heinen mit dem Förderpreis Komische Literatur ausgezeichnet. Am Tag danach ist die virtuose Lisa Eckhart mit ihrem Programm „Die Vorteile des Lasters“ zu Gast. Es folgt eine Hommage von Pit Knorr, Bernd Eilert und Christian Maintz an den kürzlich verstorbenen Mitbegründer des Satire-Magazins F. W. Bernstein. Das Trio Michael Lentz, Gunnar Geisse und Michael Wertmüller bietet ein radikales Sprech- und Jazzprogramm. Timm Ulrichs eröffnet seine pornografisch-kunswissenschaftliche Ausstellung „Kunst & Leben“. Drei „ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“ halten Katja Lange-Müller, Nora Gomringer und Stefanie Sargnagel. „Obsession und Desaster“ ist das Motto einer gemeinsamen Lesung von Thomas Kapielski, Kirsten Fuchs und Chrizzi Heinen und einer Hommage an den im Mai verstorbenen Ingomar von Kieseritzky. Das aktuelle wortmächtige Chanson-Programm „Volumen 9“ des Duos Pigor & Eichhorn beschließt das Festival.

Der Vorverkauf hat begonnen. Informationen werden laufend aktualisiert.