Kasseler Komik Kolloquium

„Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen: Fünf aus 217“ – Chrizzi Heinen, Cornelia Koepsell, Selma Matter, Olga Prokot, Paula Thielecke / Musik: Christine Weghoff

Mi / 10.5. / 19.30 Uhr / Gleis 1, KulturBahnhof

Fünf ungehaltene Reden, denen der Humor alles andere als fremd ist: Ihre Rednerinnen wurden aus 217 ungehaltenen Frauen ausgewählt, die in den Jahren 2021 und 2022 dem Aufruf der Stiftung Brückner-Kühner und des S. Fischer-Verlags gefolgt sind und eine Rede eingereicht haben. Die Idee geht auf das bekannte Buch von Christine Brückner zurück. Die zum Komik-Kolloquium eingeladenen Reden sind vielfältig. Wenn es um so verschiedene Themen geht wie die schlafende Mutter, Fehlbesetzungen beim Film, das verschwundene Matterhorn, den Liebeskomplex oder den Anus, so lauert das Komische überall. Christine Weghoff begleitet den Abend musikalisch auf ihrem Toy Piano.

Christine Weghoff. Foto: K.-H. Mierke

Auch im Jahr 2023 sind Frauen wieder eingeladen, bis zum 31. Juli eine Rede einzureichen, um als eine von sechs Rednerinnen am 10. Dezember ins Kasseler Rathaus eingeladen zu werden. Informationen dazu sowie zahlreiche der bisher eingereichten und eingeladenen Reden finden sich auf <ungehalten.net>. Im S. Fischer-Verlag erschien soeben eine Anthologie mit 24 „Neuen ungehaltenen Reden“.

 

Chrizzi Heinen ist Autorin von Erzählprosa und Hörspielen (“Am schwarzen Loch”, Roman 2019) und leitet den Berliner Vakant Verlag, der ausschließlich imaginäre Bücher veröffentlicht.

Cornelia Koepsell lebt in Hermannsburg und ist Romanautorin (“Das Buch Emma”, 2013, “Lauf weg, wenn du kannst”, 2017) sowie auch Poetry Slammerin.

Selma Matter, ist Autor:in und lebt in Berlin. Als nächstes ist das Stück Alias Anastasius, entstanden im Duo mit Marie Verse, am Berliner Ensemble zu sehen.

Olga Prokot studierte Schauspiel und lebt in Köln. Sie spielt auf Bühnen und vor der Kamera, schreibt und verwirklicht eigene Formate.

Paula Thielecke aus Berlin ist Dramatikerin, Regisseurin, Schauspielerin und Moderatorin. 2022 gewann sie den Stückwettbewerb für die Autor:innentheatertage des Deutschen Theaters Berlin.

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